Professor Johannes Eisner geboren in St.Georgen im Attergau (*1914 – †21.10.93) hat die Amateurastronomie und ihre Verbreitung in Österreich der Nachkriegszeit wesentlich mitgeprägt.

Nach dem Studium arbeitete er als Mittelschul- und Berufsschullehrer in Gmunden.

Dort sah er in der Pulverturmruine auf dem Kalvarienberg eine mögliche Basis zur Errichtung einer Sternwarte.

Für den Grundstock der  Sternwarte erwarb er aus dem Besitz des Direktors der

Wiener Universitätssternwarte verschiedene Instrumente.

1951 erfasste Prof. Eisner die Sternfreunde die sich um die Sternwarte gesammelt

hatten und gründete den „Verband von Sternfreunden in Österreich“, aus dem in der

Nachfolge schließlich 1979 die "Arbeitsgruppe für Astronomie" im Haus der Natur

in Salzburg hervorgegangen ist.

Besondere Verdienste erwarb sich Prof. Eisner durch die Organisation und erfolg-

reiche Durchführung von zwei Finsternisexpeditionen (1961 und 1966) im Rahmen

des Verbandes.

1957 übernahm Karl Silber - ein Mitarbeiter seit 1952 - die Leitung der Sternwarte.

Mit der Unterstützung durch Freunde und freiwillige Helfer wurde der Führungs-

und Beobachtungsbetrieb über zweiundfünfzig Jahre hindurch bewältigt.

Ab Anfang 2010 wird die Einrichtung von Hagen Tolle weitergeführt.

 

 

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